Online Stellenmärkte
..........................................................................................................................Während in den 90 Jahren des ausgehenden 20. Jahrhunderts die Zeitungsverlage noch reichhaltige Zuwächse auch in den Stellenanzeigen zu verzeichnen hatten, begann dieser Kuchen zugunsten der aus dem Boden sprießenden Online-Stellenmärkte mit Beginn des 21. Jahrhunderts für die Print-Verlag zu schrumpfen. In den USA hatte diese Entwicklung schon einige Jahre früher eingesetzt und inzwischen gibt tatsächlich das, was Experten vorausgesehen hatten, ein großes "Zeitungssterben":
"Tatsächlich trifft es die US-Branche härter, als noch vor einigen Jahren erwartet – ob journalistische Flaggschiffe wie «Los Angeles Times», «New York Times» und «Washington Post» oder selbst Boulevardblätter wie «New York Post» und «Daily News»: Die Wirtschaftskrise bereitet allen Zeitungen ernsthafte Schwierigkeiten." (Stephan Weichert und Leif Kramp, 20. Feb. 2009)
Was den Markt der Online Stellenbörsen betrift so haben sich nach zahlreichen Käufen und zum Teil auch hektischen Übernahmeaktivitäten haben in deutschsprachigen Raum mit Monster zum einen und Stepstone zum anderen zwei recht eindeutige "Platzhirsche" herauskristalisiert, die nun versuchen, die Preisintransparenz der Branche für die eigenen Zwecke zu nutzen. Deutsche Gewächse wie Jobware schaffen es nicht wirklich, gegen die geballte Marketingmacht der beiden großen anzukommen. Die Unternehmen werden mit Preissteigerungen konfrontiert, gleichzeitg wandert die Nutzerschaft der Online-Stellenbörsen langsam aber sicher in Richtung Social Media.